Wartung / Optimierung

Drucker kalibrieren: Systematische Justierung für perfekte Ergebnisse

Alignment (vertikal/horizontal), Farbdichtekalibrierung Laser, ICC-Profile. Papierzufuhr, Sauberkeit, Warm-up vor Kalibrierung.

2 Min. LesezeitCompana Redaktion

Präzision auf den Mikrometer: Warum und wie Sie Ihren Drucker kalibrieren

Jeder Drucker verliert durch mechanische Vibrationen, Temperaturwechsel oder den Austausch von Verbrauchsmaterialien über die Zeit an Präzision. Das Resultat sind leicht versetzte Texte, unscharfe Grafiken oder unnatürliche Farben. Eine Kalibrierung bringt die Hardware-Komponenten wieder in Einklang.

1. Vertikale und Horizontale Ausrichtung (Alignment)

Besonders bei Tintenstrahldruckern bewegen sich die Druckköpfe mit hoher Geschwindigkeit über das Papier. Schon eine Abweichung von 0,05 mm führt zu Unschärfen. * Der Vorgang: Der Drucker gibt ein Muster mit nummerierten Kästchen oder Linien aus. Sie müssen am PC oder Display das Kästchen wählen, bei dem die vertikalen Linien am genauesten übereinanderliegen. * Wann nötig? Nach jedem Patronenwechsel, nach einem Transport des Druckers und wenn Tabellenlinien „treppenartig“ wirken.

2. Farbdichtekalibrierung bei Laserdruckern

Bei Farblaserdruckern müssen vier Farben (CMYK) exakt übereinander gedruckt werden. Wenn eine Farbe nur minimal versetzt ist, entstehen farbige Schatten an Buchstaben. * Vorgehensweise: Suchen Sie im Menü Wartung den Punkt Kalibrierung oder Farbkorrektur. Der Drucker misst intern die Position der Laserstrahlen auf dem Transferband und gleicht diese automatisch an. Dieser Vorgang dauert meist 1-2 Minuten und sollte bei „Geisterbildern“ sofort durchgeführt werden.

3. ICC-Profile und Software-Kalibrierung

Für Profis reicht die Hardware-Kalibrierung nicht aus. Wenn der Ausdruck am Monitor anders aussieht als auf dem Papier, helfen ICC-Profile. * Companas Tipp: Viele Hersteller (Canon, Epson) bieten spezifische Profile für ihre Papiersorten an. Diese steuern exakt, wie viel Tinte für welchen Farbwert aufgetragen wird, um das Aufsaugen des Papiers zu kompensieren.

4. Checkliste für eine erfolgreiche Kalibrierung

  • Papierzufuhr: Stellen Sie sicher, dass das Papier gerade und fest im Schacht liegt. Wackelndes Papier macht jede Kalibrierung wertlos.
  • Sauberkeit: Führen Sie vor der Kalibrierung eine Düsenreinigung durch. Fehlende Düsenstriche verfälschen das Testmuster.
  • Umgebung: Kalibrieren Sie Ihren Laserdrucker nicht direkt nach dem Einschalten. Er muss seine Betriebstemperatur (Warm-up) erreicht haben.

Fazit: Ein kalibrierter Drucker spart Ressourcen, da Fehldrucke vermieden werden. Nehmen Sie sich die 5 Minuten Zeit für den Justierungsprozess – Ihre Augen und Ihre Kunden werden es Ihnen danken.

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